Die Nudel – hervorragender Energielieferant

Die italienische Küche ist weltweit beliebt – auch bei Kindern. Nudeln gehören zu ihren Favoriten auf dem Teller. Gut so! Denn sie liefern Energie für den Tag und sind gar keine Dickmacher. Auch wenn das fälschlicherweise oft behauptet wird.

Ob Spaghetti, Penne, Farfalle, Spirelli, Tortellini oder Ravioli: Nudeln kommen bei fast allen Kindern gut an. In Deutschland gibt es mehr als 100 Nudelsorten, weltweit sollen es sogar rund 600 sein. Zu viele, um sie hier alle vorzustellen. Eine klassische italienische Pasta besteht aus Hartweizengrieß, Wasser und einer Prise Salz. Hinzu kommen Varianten mit Ei, mit Spinat, Tomaten oder Sepiatinte von Tintenfischen für eine rote, grüne oder schwarze Färbung. Die raue Oberfläche ist übrigens ein Qualitätsmerkmal. Sie sorgt dafür, dass Saucen besser an der Nudel haften.

Nudeln sind hervorragende Energielieferanten

In Pasta stecken vor allem Kohlenhydrate. Die geben Energie. Deshalb schwören viele Sportler auf Nudeln. Sie machen übrigens nicht dick, wie oft behauptet wird. Zu diesem Ergebnis kamen mehrere italienische Studien von 2016. Es ist wohl eher die Sahnesauce, die zu Gewichtszunahmen führen kann. Die Italiener müssen es wissen, sie essen schließlich im Schnitt 25 Kilogramm Pasta pro Jahr. Zum Vergleich: Deutsche verputzen im gleichen Zeitraum nur acht Kilo Nudeln. Die Zahlen stammen von der „International Pasta Organisation“. Ja, die gibt es wirklich. Genauso wie den von ihr ins Leben gerufenen Weltnudeltag, der seit 1998 zelebriert wird und Jahr für Jahr am 25. Oktober stattfindet.

Kleine Geschichte der Nudel

Wo und wann der allererste Nudelteig zubereitet wurde, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Die Nudel stammt aus einer Zeit, aus der nicht mehr viele Zeugnisse überliefert sind. Wahrscheinlich ist, dass sie bereits vor Jahrtausenden auf verschiedenen Kontinenten hergestellt wurde, ohne dass die antiken Köche die Rezepte anderer Zivilisationen kannten. So sollen die Griechen, die Etrusker und die Römer schon vor rund 2000 Jahren Nudeln gegessen haben. Das belegen Grabinschriften und das römische Buch „Über die Kochkunst“ aus dem 3. oder 4. Jahrhundert. Darin ist von einem Teiggericht aus Fäden die Rede, vermutlich ein kulinarischer Urahn der Spaghetti. Auch die Chinesen kannten schon vor rund 4000 Jahren Nudelrezepte. Das bezeugen archäologische Funde in der Provinz Shandong, tief im Osten Chinas, am gelben Meer gelegen. Dort fanden die Forscher einen Topf mit Nudeln. Zwar nutzten die Asiaten Hirse und nicht Hartweizengrieß, doch auch ihre Nudeln bestanden aus zu Fäden geformtem Teig. Die arabischen Völker und die Inder kannten die Nudel mindestens seit dem 11. Jahrhundert. Das ist ebenfalls durch historische Dokumente belegt. Die Araber waren es auch, die als erste eine Methode entwickelten, um Nudeln länger haltbar zu machen. Sie hängten sie auf und ließen sie an der Luft trocken. Als sie im Mittelalter Sizilien besetzten, schauten sich die Italiener diese Kulturtechnik ab. Zuvor mussten die Nudeln immer direkt verzehrt werden.

LEHMANNs Pasta-Partner: Barilla

Auch heute ist die Nudel auf der ganzen Welt Zuhause, doch Norditalien nimmt eine herausragende Stellung ein. Die Region besticht mit einer wunderschönen Seen-Landschaft. An den Berg­hängen blüht der Wein, Zypressen begrünen die Landschaft, Zitronen- und Orangenbäume betören die Sinne, in den Städten lässt sich die Baukunst der Renaissance bewundern. Norditalien gilt aber auch als wirtschaftliches Zentrum des Landes. Viele Firmen haben dort ihren Sitz, so auch das Lebensmittelunternehmen Barilla, ein Familienbetrieb, der vor 140 Jahren in Parma gegründet wurde. Gestartet mit einer Bäckerei und einer Nudelmanufaktur, ist Barilla heute Weltmarktführer im Bereich Pasta. Für LEHMANNs ein guter Grund, der Firma einen Besuch abzustatten. Im Sommer 2017 überzeugten sich Günther und Stefan Lehmann vor Ort von den hohen Qualitätsstandards. „Die Qualität der Pasta, der Einsatz des Unternehmens für eine nachhaltige Landwirtschaft, die langjährige Tradition und die hohe Expertise der Italiener hat uns überzeugt“, sagt Stefan Lehmann. Deshalb verwendet LEHMANNs mittlerweile überwiegend Nudeln aus dem Hause Barilla, treu dem Motto „Gebt den Menschen die Nahrung, die ihr auch euren Kindern gebt.“ (Paolo Barilla)

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